Deutscher Alpenverein
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Herzlich Willkommen beim DAV Speyer

Die Sektion Speyer e.V. im Deutschen Alpenverein wurde 1899 gegründet. Neben Bergsport- und Klettergruppe bieten wir jedem Berg- und Naturinteressierten von Jung bis Alt, von Single bis Familie vielfältige Aktivitäten zur aktiven Freizeitgestaltung.

Mitglieder der Sektion erhalten jährlich die Sektionszeitschrift Bergecho zugeschickt und können die vielfältigen Aktivitäten und Ausbildungskurse in Anspruch nehmen. Weiterhin kommen Mitglieder in den Genuss vieler Vergünstigungen und Leistungen des Deutschen Alpenvereins.

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und durchstreifen Sie unsere Webseite. In den Tourenangeboten erfahren Sie, was in den einzelnen Fachgebieten an Touren angeboten wird. Vielleicht finden Sie dort genau das was Ihren Bedürfnissen entspricht. Lesen Sie die Tourenberichte der letzten Jahre und erfahren Sie wie begeistert die Teilnehmer ihre Touren in einer grandiosen Bergwelt erlebt haben.

Ihre Sektion Speyer wünscht Ihnen viel Vergnügen bei der Auswahl

 

Hier finden Sie den aktuellen Bergwetterbericht.

Öffentliche Diavorträge in der Stadthalle Speyer

Die öffentlichen Vorträge finden in Verbindung mit der VHS Speyer statt.

 

20. Januar 2014, um 19:00 Uhr

Bergell - Wandern und Klettern für Genießer und Ambitionierte

Claus Hock, Haibach -D-
Panoramavision auf 8x4-m-Leinwand

Fährt man aus dem Oberengadin nach Maloja, so ist man bereits im Bergell. Das „Val Bregaglia“ reicht bis ins italienische Chiavenna, eine kleine, lebhafte Stadt am Beginn der Splügenpassstraße. Ausser der Betriebsseilbahn zum Albignastausee gibt es im ganzen Tal keine Seilbahn. Wer Kultur sucht, findet reichlich Ziele, der Ort „Soglio“ ist weltbekannt. Wanderer, Kletterer und Bergsteiger fühlen sich hier besonders wohl.
Nahezu unbegrenzt ist die Auswahl an traumhaften Wanderungen. Welche ist die schönste?
Ist es die “Viale” von der Sasc Furä-Hütte zur Sciora-Hütte, die Strecke von Casaccia nach Soglio über Val Maroz und Val da Cam oder die Wanderung von Chiavenna über Savogno zum Lago di Aquafraggia?
Der Übergang von Maloja zur Cap. Albigna über den Passo Casnil und über den Passo Cacciabella zur Cap. Sciora ist sehr beliebt. Auf dieser Strecke wird der Kletterer seine Traumziele sehen.
Einen interessanten Übergang von Maloja ins Italienische bietet der Murettopass, es ist der kürzeste Weg nach Chiareggio im oberen Val Malenco, zwischen dem M. Disgrazia im Westen und der Berninagruppe im NO.
Mit der Fornohütte als Stützpunkt bieten sich hier auch herrliche Skitouren an. Besonders reizvoll ist die Besteigung des M. Sissone mit seinem wundervollen Blick u. a. zum M. Disgrazia.
Die italienische Seite der Bergeller Berge steht der schweizerischen nicht nach. Eine aussichtsreiche Wanderung führt von Chiavenna hoch auf den Piz Guardiello mit seinem Panorama. Wer Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, fühlt sich im einsamen und urwüchsigen Val Codera wohl.
Bei uns eher unbekannte Wanderungen ins Val di Mello, für Sportkletterer das Pendant zum Yosemite, oder die Kammwanderung über den Scermendone mit seiner einmaligen Aussicht ins Veltlin runden das Angebot ab.
Unser Vortrag spricht Wanderer, Kletterer und Skitourengeher an, alle Wege und Routen werden nachvollziehbar präsentiert.

 

im kleinen Saal der Stadthalle in Speyer
Eintritt: 5,-€

 

10. Februar 2014, um 19:00 Uhr

IN THIN AIR – Leidenschaft Höhenbergsteigen

Alix von Melle & Luis Stitzinger, Höhenkirchen -D-
Multivision auf 8x4-m-Leinwand

Unser Leben auf den höchsten Bergen der Welt
Alix von Melle und Luis Stitzinger gehören seit Jahren zu den aktivsten deutschen Expeditionsbergsteigerpaaren.
Alix ist mit sechs bestiegenen Achttausendern zurzeit die erfolgreichste deutsche Höhenbergsteigerin.
Luis machte sich mit spektakulären Skibefahrungen an Achttausendern einen Namen.
Mehr als 15 Expeditionen weltweit haben die Hamburgerin und der Allgäuer in den letzten Jahren gemeinsam unternommen, darunter – ohne Verwendung von künstlichem Sauerstoff – sechs Achttausender erfolgreich bestiegen:
Gasherbrum II, Nanga Parbat, Dhaulagiri, Cho Oyu, Broad Peak und Shisha Pangma.
In ihrem inspirierenden Vortrag nehmen uns Alix von Melle und Luis Stitzinger mit auf eine beeindruckende Reise zu den höchsten Bergen der Welt – den Achttausendern.
Begleitet von atemberaubenden Bildern erzählen die beiden Extrembergsteiger nicht nur von physischen und emotionalen Grenzgängen, von Motivation und Gipfelglück, sondern auch von Rückschlägen und Rückzügen wie am Makalu, Manaslu und K2.
Die Begeisterung und Freude, ihre Leidenschaft gemeinsam zu leben, macht ihren Vortrag zu einem besonderen Erlebnis.
Lassen Sie sich in dem Multivisionsvortrag von Luis Stitzinger und Alix von Melle in die Welt der Achttausender entführen.

 

im großen Saal der Stadthalle in Speyer
Eintritt: 10,- €

 

20. Oktober 2014, um 19:00 Uhr

Hommage an Patagonien

Ralf Gantzhorn, Hamburg -D-
Panoramavision auf 8x4-m-Leinwand

Patagonien - „Hommage an eine nicht existierende Realität“ oder: Trekking und Bergsteigen am südlichsten Ende der Welt. Ralf Gantzhorn, Freischaffender Fotograf und Geologe (als Fotograf tätig für GEO und MARE, „El Mundo“ Preisträger für die beste Fotografie 2009), ist seit einer einjährigen Radtour durch Südamerika vor mehr als 20 Jahren fasziniert von Patagonien. Seither erkundet er fast jeden Winter das seiner Meinung schönste Ende der Welt - sowohl in horizontaler als auch vertikaler Richtung. Zusammen gefasst hat er damit ca. vier Jahre in Patagonien und Feuerland verbracht und gilt mittlerweile als der Patagonienspezialist innerhalb Deutschlands. Höhepunkte seiner andinistischen Laufbahn waren die erste norddeutsche Besteigung des Fitz Roy im Jahre 2007, die dritte Besteigung des Monte Sarmiento im Westen Feuerlands im Jahre 2010 und die Erstbesteigung des Monte Giordano 2012, eines Berges, der seiner spektakulären Form wegen „Shark’s Fin“ (Haifischflosse) genannt wird. Der Vortrag stellt eine in ihrer Vielfältigkeit einzigartige Reportage über eine der grandiosesten Naturlandschaften unseres Planeten dar.

im kleinen Saal der Stadthalle in Speyer

Eintritt: 5,- €

 

17. November 2014, um 19:00 Uhr

Vom Großglockner zur Hochalmspitze

Guus Reinartz, Landgraaf -NL-
Panoramavision auf 8x4-m-Leinwand

An der Südseite des Alpenhauptkammes, in einem sonnig milden Klima, kann man sich in einer traumhaften Berglandschaft entspannen und bewegen, wobei südliche Gelassenheit und kulturelle Vielfalt das Wohlgefühl vervollkommnen. Zwischen dem König Großglockner (3798m) und der Tauernkönigin Hochalmspitze (3360m), die wir beide besteigen, erstreckt sich das Kärntner Gebiet vom Nationalpark Hohe Tauern.
Es ist ein Nationalpark der Superlative: der größte der Alpen, ja ganz Mitteleuropas, mit Österreichs höchsten Berggipfeln und mächtigsten Gletschern. In dieser grandiosen Hochgebirgslandschaft ist der Mensch ein Außenseiter und muss sich den Gesetzen der Natur noch beugen. Von unserem Ausgangspunkt Obervellach hat uns dieses Naturparadies auf Wanderungen und Bergtouren in allen vier Jahreszeiten begeistert und fasziniert. Es besticht mit seiner bizarren Schönheit, den tiefblauen Bergseen, den eisigen Gletschern, der beispiellosen Tier- und Pflanzenwelt und dem fruchtbaren Mölltal mit der eigenständigen Kultur seiner Einwohner. Der Tauernkamm bildet eine markante Klimascheide. Hier, südlich der höchsten Gipfel, reicht das besiedelte Land viel höher hinauf als im Norden. Fast 250 Gletscher zählt man im Nationalpark, vom winzigen, unter Geröll begrabenen Eisresten bis zur Pasterze, dem größten Gletscher der Ostalpen. Als gut 9 km langer Eisstrom schiebt er sich durch das breite Tal an der Nordflanke des Großglockners, gesäumt von grauen Blockmassen, die an den Talhängen in grasgrüne Matten und talabwärts in fichtengrüne Wälder übergehen. Wo es Gletscher gibt findet man selbstverständlich viele Flüsse und Seen. Zahlreiche kleine und größere Stillgewässer liegen über den Nationalpark verstreut. Der Großglockner bildet das Herz dieses Nationalparks.
Wir berichten von traumhaften Bergtouren mit unwiederbringlichen Stimmungen des Augenblicks in dieser abwechslungsreichen und einzigartigen Gebirgslandschaft im wilden Herzen Europas.

im kleinen Saal der Stadthalle in Speyer

Eintritt: 5,- €

Nachruf Emil Nord

Am 6. April 2013 verstarb unser langjähriger Vorsitzender und Ehrenvorsitzender Emil Nord im Alter von 77 Jahren.
Emil Nord trat 1972 in unsere Sektion ein und ließ sich schon sehr bald zum Fachübungsleiter Bergsteigen ausbilden. 1983 wurde er zum 1. Vorsitzenden gewählt und nach seinem Ausscheiden aus diesem Amt 1997 zum Ehrenvorsitzenden.
Als bezeichnend für sein umfassendes Interesse und seine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, sehe ich sein großes Engagement in übergeordneten Verbänden. Im Landesverband Rheinland-Pfalz des DAV wirkte er mehrere Jahre als Ausbildungsreferent und 2. Vorsitzender. Von 1995 bis 2005 war er sogar Mitglied des Hauptausschusses im Dachverband des Deutschen Alpenvereins in München und dort zuständig für Ausbildung und Breitenbergsteigen.
Wie ein roter Faden durch alle seine Wirkungsbereiche zog sich sein Einsatz für das Nebeneinanderbestehen von Klettern und Naturschutz. Emil Nord war Mitbegründer des gleichnamigen Arbeitskreises in der Pfalz. Er leitete mehrere Diskussionsveranstaltungen zum Thema „Sportklettern und Alpinismus“ mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Sport und DAV-Präsidium. Durch seine Initiative wurden die Sektionspartnerschaften mit Pößneck und Düren ins Leben gerufen, ebenso eine Kooperation mit dem Lehrstuhl für Physische Geographie der Universität Mannheim.
Im Jahre 1989 organisierte Emil Nord zum 90- jährigen Vereinsjubiläum eine Fahrt mit 120 Teilnehmern nach Chamonix mit einem vielfältigen Angebot in den unterschiedlichsten Bergsportarten. Er selbst fuhr damals in einer sechsköpfigen Gruppe mit dem Rennrad von Speyer nach Chamonix.

Neben seinem großen und sachkundigen Engagement in seinen zahlreichen Ämtern nahm sich Emil Nord auch immer Zeit, um sich selbst bergsteigerisch zu betätigen. Er führte viele alpine Hochtouren für Sektionsmitglieder durch, auf denen er sein Wissen gerne weitergab. Als größte Unternehmung der Sektion Speyer unter seiner Regie galt für ihn die Pamir-Expedition mit der Besteigung des 7105 m hohen Korschenewskaja. Es folgten Auslandsbergfahrten zur Annapurna (1997) und zum Island-Peak in Nepal (1999). Große Beachtung fand 1990 auf dem Brezelfestumzug zur 2000-Jahr-Feier in Speyer die Präsentation „Geschichte des Alpinismus“, zu der Emil Nord einen kompletten Fußtrupp der Sektion mit historischen Gewändern ausstattete, die er mit großem Aufwand aus den unterschiedlichsten Museen gesammelt hatte.

Mit dem sektionseigenen, von ihm angeschafften Kletterturm zog er knapp 10 Jahre lang an vielen Sonntagen zu Kinder- oder Schulfesten, um zusammen mit seinem Team jungen Menschen Spaß am Klettern zu vermitteln, lange bevor die Kletterhallen entstanden.
Noch im Januar 2013 moderierte er auf liebevolle Art den Jubilarehrungsabend seiner Sektion.
Emil Nord hat sich im Deutschen Alpenverein weit über die Sektion hinaus einen Namen gemacht. Mit ihm verlieren wir einen überaus engagierten und sehr beliebten Bergkameraden. Wir werden ihn stets in dankbarer Erinnerung behalten.

 

Helmut Keller

 
   

 
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